Nasendusche – ein Selbstversuch

Ich habe von Bekannten schon oft etwas über Nasenduschen gehört. Der eine empfand die Anwendung als unangenehm und warf das Teil gleich wieder in die Ecke. Ein anderer schwört auf die gesunderhaltene Wirkung und nutzt seine Nasendusche einmal wöchentlich.

Diese Erfahrungsberichte meiner Bekannten und die durchweg positive Berichterstattung in den Medien zur Anwendung von Nasenduschen ließen in mir die Entscheidung reifen, die Anwendung selbst auszuprobieren.

Auswahl der richtigen Nasendusche

Wenn man bei Google den Begriff Nasendusche eingibt, erhält man eine Vielzahl von Sucherergebnissen. Das bringt mich bei der richtigen Auswahl nicht weiter. Ich versuche es mit „Test Nasendusche“. Und siehe da – besonders häufig und positiv wird die Emser Nasendusche von Siemens & Co aus Bad Ems angezeigt.

Die Meinungen im Internet zur Emser Nasendusche sind überaus positiv. Kunden berichten, dass sie viel seltener an Nasennebenhölenentzündungen und Erkrankungen der Atemwege leiden. Alle beschreiben die Durchführung der Prozedur als einfach und nur wenig unangenehm.

Auspacken und Vorbereitung

Nachdem ich mir die Emser Nasendusche und zusätzlich eine Packung Emser Nasenspülsalz bei einer Online-Apotheke günstig gekauft habe, stehen die 2 Packungen nun vor mir. Der Preis für die Nasendusche liegt bei 15 EUR. Das Nasenspülsalz mit 100 Beuteln kostet noch einmal ca. 13 EUR.

Die Nasendusche ist in einem farbigen Umkarton. Innen liegen die in Folie eingeschweißte Nasendusche und ein Beipackzettel sowie 4 Beutel Nasenspülsalz. Auf dem Umkarton ist eine bebilderte Kurzanleitung zur Anwendung in 4 Schritten.

Ich fülle handwarmes Wasser in das Behältnis und löse einen Beutel des Nasensalzes darin auf. Wichtig: Der Finger muss auf dem Einfüllventil belieben, sonst läuft die Flüssigkeit bereits aus der Nasendusche.

Der erste Versuch

Ich setze die Nasendusche an das linke Nasenloch, öffne den Mund weit. So steht es in der Anleitung. Es verhindert, dass Flüssigkeit in den Rachen läuft und man sich verschluckt. Dann nehme ich den Finger vom oberen Ventil und die Flüssigkeit strömt in mein linkes Nasenloch. Ich verstärke den Effekt durch leichten Druck auf die Nasendusche.

Und dann geht es ganz schnell. Die Flüssigkeit steigt die Nase hoch. Es gibt einen ganz schwachen Druck auf dem Nasenrücken und oberhalb der Nase. Und im nächsten Augenblick läuft das Wasser aus dem rechten Nasenloch. Das war ja einfach.

Ich lasse ca. die Hälfte der Flüssigkeit durch die Nase laufen und wechsel dann vom linken auf das rechte Nasenloch. Es folgt die gleiche Prozedur, wie vorher beim linken Nasenloch. Dann ist die Nasendusche leer.

Jetzt läuft die Flüssigkeit noch etwas nach. Wie bei einem Schnupfen. Ich schnaube einmal aus. Fertig.

Mein Fazit

Die Vorbereitung geht schnell und einfach. Die eigentliche Prozedur des Nasespülens  ist unproblematisch und weniger unangenehm als erwartet. Die nasalen Atemwege sind nach der Anwendung frei.

Update folgt.

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